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S E H N S U C H T  N A C H  G O T T ?

 

KOMM MIT MIR

ALS PILGER AUF DEM

 

J A K O B S W E G !

 

JESUS CHRISTUS IST DER WEG, DIE WAHRHEIT UND DAS LEBEN.

 

 

JESUS sagt:

 

„NIEMAND KOMMT ZUM VATER AUSSER DURCH MICH.

 

WENN IHR MICH ERKANNT HABT, WERDET IHR AUCH MEINEN VATER ERKENNEN.“

 

 

„VERBREITE MEIN WORT, GEHE HINAUS UND LEHRE ALLE MENSCHEN; TU ES, INDEM DU JEDE GELEGENHEIT ERGREIFEST, WO DU KÜNDEN KANNST VON MEINEM WIRKEN IN DIR, WO DU DAS EMPFANGENE GEISTESGUT WEITERLEITEN KANNST. LASSE DIE HERZEN DER MENSCHEN NICHT BRACH LIEGEN,  STREUE IN SIE MEINEN SAMEN, WAS UNGEHEUREN WERT HAT FÜR DIE ENTWICKLUNG IHRES GEISTIGEN. ARBEITE MIT DEM PFUNDE, DAS ICH DIR GELIEHEN HABE, SEI EIFRIG TÄTIG IN MEINEM WEINBERG, VERKÜNDE DEINEN MITMENSCHEN DAS REICH GOTTES, UND EMPFANGE FÜR DEINE TÄTIGKEIT MEINEN  SEGEN. NUR SO MACHST DU DICH DER UNGEWÖHNLICHEN GNADENGABE WÜRDIG; ÜBER DICH BAHNT SICH MEIN WORT DEN WEG ZU DEN MENSCHENHERZEN, UND ES WIRD WIDERHALL FINDEN BEI ALLEN, DIE EINES GUTEN WILLENS SIND.

A M E N.“

 

 

So spricht DER HERR zu mir!

 

Täglich erfahre ich SEINE LIEBE, SEIN GEIST ist ununterbrochen wirksam an und in mir, ich vernehme SEIN WORT, ich empfange Kraft und Gnade in ungewöhnlichem Maß, ständig schöpfe ich am Born des EWIGEN LEBENS, DER HERR SELBST führt mich auf allen meinen Wegen, ER erhält meinen Körper, auf dass er der Seele diene zum Ausreifen; ER wachet über mich, der ich IHN liebe, weil ich zu SEINEM KINDE werden soll, ER sendet mir SEINE LICHTBOTEN zum Schutz gegen das Böse; DER HERR lässt keinen Tag vergehen, ohne mir eine OFFENBARUNG SEINER LIEBE zu schenken, denn ER verspricht SEINEN JÜNGERN:

 

ICH BIN BEI EUCH – und bleibe bei euch – BIS AN DER WELT ENDE.

 

Wie aber kann ich diese Erfahrung den Mitmenschen glaubwürdig machen, die selbst nichts von alledem erfahren, die sich von GOTT entfernt haben und IHN auch, so ER ihnen nahe tritt, nicht erkennen?

 

Wie kann ich ihnen den lebendigen GOTT beweisen, so dass sie an IHN glauben können und selbst die Bindung mit IHM herstellen?

 

Von SEINER LIEBE merken sie nichts, weil sie blind einhergehen und ein geistiges Licht in ihnen nicht entzündet werden kann wider ihren freien Willen.

 

Und ein Leben in Liebe führen sie nicht, weil die Welt und ihre Freuden nur ihre Ichliebe wecken und stärken.

 

Und darum wollen und können sie auch nicht glauben, denn der Glaube geht aus der reinen Liebe hervor.

 

GOTT gibt uns Gläubigen den Auftrag, unsere Mitmenschen zu belehren und ihnen SEIN WORT zuzuführen.

 

Mit diesem Auftrag erfahre ich nun, dass nur SEIN WORT ihnen Zeugnis sein kann von IHM SELBST, denn durch SEIN WORT spricht GOTT die Menschen SELBST an, und sie werden dann auch nicht mehr SEINE EXISTENZ ableugnen können, vorausgesetzt, dass sie willig sind, SEIN WORT zu hören.

 

Die Unwilligen werden kaum zum Glauben an GOTT gelangen und diese können auch nicht gegen ihren Willen einen Beweis SEINER SELBST erhalten.

 

Doch der Willigen soll ich mich annehmen, derer, die abgedrängt wurden auf ihrem Lebensweg in das Reich SEINES Gegners, die mitten in der Welt stehen und als völlig lichtlos ihm zum Opfer fallen können, wenn nicht ein Lichtträger sich ihrer annimmt und ihnen einen kleinen hellen Schein vermittelt, der sie aus einem langen Todesschlaf erweckt und den sie dann verstärken möchten, so sie willig sind, mehr Licht entgegenzunehmen.

 

Diese suchenden Seelen darf ich belehren in SEINEM Auftrag, und diese werden sich auch angesprochen fühlen von IHM, so sie SEIN WORT hören, das ich ihnen vermitteln werde, das ich von IHM empfangen habe.

 

Die ungeheure Gnadenfülle, die die LIEBE JESU über mich ausgeschüttet hat, soll wirksam werden durch mich an meinen Mitmenschen; ich darf zwischen ihnen und IHM Mittler sein, weil JESUS nicht direkt einwirken kann, wo es noch dunkel ist, da SEIN LICHT sie blenden würde.

 

Ich aber empfange täglich den Beweis SEINER LIEBE, ich darf täglich aus SEINER HAND entgegennehmen, was unsagbaren Wert hat für die Ewigkeit, ich höre SEIN WORT und nehme damit Kraft und Licht in aller Fülle auf, mit dem ich nun arbeiten soll zum Segen meiner Mitmenschen.

 

DER HERR erwartet von mir als Gegengabe SEINER LIEBE, die ER mir schenkt, dass ich an SEINER STATT zu dir rede und IHM so die Möglichkeit gebe, auf dich einzuwirken mit SEINER LIEBE, wenn du den Weg zu IHM noch nicht gefunden hast und nicht unwillig bist ihn zu gehen.

 

Von dir besteht noch keine innige Bindung zu IHM, DEM HERRN HIMMELS UND DER ERDEN, doch du kannst sie anstreben, wenn du eine liebewillige Seele bist, wenn du SEIN WORT hören möchtest, das JESUS durch mich zu dir spricht.

 

Das Leben ist eine große Wallfahrt, egal ob wir zu Hause bleiben oder uns bewußt auf den Weg machen. Im Gegensatz zum bequemen Verweilen in den eigenen vier Wänden nimmt der Wanderer  die Mühsale des äußeren Weges auf sich, dynamisiert aber damit seinen Weg zu GOTT.

 

Er erinnert als Pilger sich selbst und die Menschen, denen er unterwegs begegnet daran, dass das Leben auf Erden nur einen vorläufigen Charakter hat; er ermahnt an ein Leben in Ewigkeit und sucht Verbundenheit mit dem Urgrund allen Lebens, DEN wir als GOTT bezeichnen.

 

Ein Pilger ist dem Wortsinne nach ein Fremder, dem Verständnis der Menschen nach ein nach einem „heiligen Ort“ Wallfahrender.

 

Da es aber keine „heiligen Orte“ auf Erden gibt ( „Mein Reich ist nicht von dieser Welt!“, nur GOTT ALLEIN ist heilig; nur JESUS CHRISTUS ist für den wahren Christ entscheidend), könnte man davon ausgehen, dass das Christentum auf den Brauch der Wallfahrt verzichtet.

 

Im NEUEN TESTAMENT findet sich auch keine Textstelle in der die Wallfahrt empfohlen oder gar vorgeschrieben wird.

 

Dennoch bildete sich im Laufe der Geschichte ein lebhaftes Pilgerwesen in der Christenheit aus, anfangs zu den „Gräbern“ von Paulus und Petrus in Rom, sowie zu den Wirkstätten JESU in Palästina, insbesondere nach Jerusalem. Später wallfahrten die Christen zum „Grabe“ des Apostels Jakobus nach Santiago de Compostela in Spanien und noch später kamen „Erscheinungsorte“ Mariens und Wirk- und Begräbnisorte so genannter „Heiliger“ hinzu.

 

Dieser Örtlichkeiten bedarf der spirituelle Christ nicht, denn er weiß, dass ein Besuch derselben ihn seinem Ziele, nämlich Verbundenheit mit JESUS, nicht näher bringen.

 

Dennoch wallfahre ich auf dem Jakobsweg!

 

Darauf treffe ich Menschen, mit denen ich jederzeit über GOTT, also über JESUS, und über meinen Glauben und die damit verbundenen Erfahrungen sprechen kann.

 

Darauf werde ich als Pilger – als Fremder – von den Sesshaften akzeptiert und werde nicht als „Penner“ oder „Vagabund“ angesehen, wenn ich die Nächte im Freien verbringe oder um Wasser oder ein Stück Brot bitte.

 

Das Lebensgefühl des wahren Jünger CHRISTI ist ohnehin die Heimatlosigkeit auf Erden.

 

JESUS wanderte als Prediger und Heiler mit SEINEN Jüngern durch Palästina, ER ist mir deshalb Vorbild, ER spricht zu mir:

 

„DU ABER FOLGE MIR NACH!“

 

Vielleicht sagt ER das ja auch zu dir?

 

In wunderbarer Weise führt GOTT die Menschen zusammen, die einander helfen sollen zu ihrem Aufstieg nach oben. Oben heißt: Im Herzen, in der Liebe zum HERRN.

 

Einer benötigt den anderen bei seiner Hinwendung zu IHM.

 

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